Schülerprojekte

Literarischer Vormittag der Jahrgangsstufe 13

Einfach mal nur amüsant, spannend, emotional oder biografisch dürfen Leseerfahrungen durchaus auch sein. Nach den schriftlichen Abiturprüfungen konnten Schülerinnen und Schüler des Deutsch-Leistungskurses Weckemann über das Schulpensum hinaus den eigenen Vorlieben frönen. Aus dem Fundus der Bestseller-Bibliothek der Schule und aktueller Neuerscheinungen des Buchhandels wählten sie Lektüren nach ganz persönlicher Neigung und stellten sie Mitschülern der Oberstufe als Lesetipps vor. Dieser „Literarische Vormittag“ ist seit vielen Jahren fester Bestandteil der Leseförderung an der Friedrich-Feld-Schule.


"Literarischer Vormittag" am 08.05.2012


Dipl. Psych. Jens Pfeiffer zu Gast

Jens Pfeiffer, Abitur 2001 an der FFS, inzwischen diplomierter Psychologe und Dozent an der Philipps-Universität in Marburg, kehrt an seine ehemalige Wirkungsstätte zurück. Am 7. Mai stellt er sich Fragen von Schülerinnen und Schülern der Höheren Handelsschule. Diese hatten anlässlich der jüngsten Medienberichte zu Kindesmisshandlung und Kindstötung eine Lektüre gewählt, die sich dieses erschütternden Themas annimmt: Dave Pelzers autobiografischer Bericht "Sie nannten mich Es". Niemand könnte wohl besser Rede und Antwort stehen als ein ausgebildeter Psychologe mit mehrjähriger klinischer Praxis, wenn sich Fragen nach den Ursachen krankhafter Veränderungen des Gemüts, unbegreiflicher Brutalität, Teilnahmslosigkeit oder Mittäterschaft auftun. In einem 90-minütigen Gespräch gelingt es Jens Pfeiffer, Erklärungen zu finden, die für die Komplexität dieses schwierigen Themas sensibilisieren, und Hilfsangebote und Lösungsansätze aufzuzeigen.


11G4 „gewinnt Chef“

Susanne Hüttemann, Partnerin in der Mittelstandsberatung der KPMG Steuerabteilung in Frankfurt, am 14. Februar zu Gast an der FFS
Der Wirtschaftslehre-Kurs der Klasse 11G4 hat erfolgreich an der Aktion 'Chef zu gewinnen' des Handelsblattes teilgenommen und dabei den Besuch einer Top-Managerin gewonnen. Eine 'Chefin', um genau zu sein, die trotz steiler Karriere in der wohl nach wie vor männlich dominierten Welt der Wirtschaftsprüfung Beruf und Familie miteinander vereinbart.

Dank einer gelungenen Bewerbung beim Handelsblatt stand Susanne Hüttemann, erfolgreiche Unternehmerin und Mutter eines elfjährigen Schulkinds, den Schülerinnen und Schülern zunächst für eine Begegnung an der FFS Verfügung. Zu einem späteren Zeitpunkt folgt ein Besuch der Klasse in der Niederlassung in Frankfurt, um dann auch vor Ort einen Eindruck von einem international operierenden Unternehmen mit bundesweit 20 Standorten und rund 8400 Mitarbeitern zu gewinnen und um zu sehen, wo und wie 'ihre' Chefin arbeitet.

Nach einem interessanten Vortrag zu den Aufgaben des Wirtschaftsprüfungsunternehmens standen die Fragen der Schülerinnen und Schüler an Susanne Hüttemann im Mittelpunkt des Vormittags. Diese ergaben sich zum Teil spontan aus der Vorstellung des persönlichen Werdegangs der Wirtschaftsprüferin und des Unternehmens, zum Teil waren sie bereits im WL-Unterricht unter Federführung von Claus Waldschmidt, dem Schulformleiter des Beruflichen Gymnasiums, zusammengetragen worden.

Die Professionalität und sprachliche Treffsicherheit der Rednerin, aber auch ihre feminine Zugewandtheit zu den jugendlichen Fragestellern trugen dazu bei, dass die gut zweistündige Begegnung kurzweilig und informativ ausfiel. Vor allem die Fragen zu schulischen und beruflichen Qualifikationen sowie zur persönlichen Einstellung als Zugangsvoraussetzung für eine Karriere in einem weltweit vernetzten Wirtschaftsunternehmen waren von besonderem Interesse für die zukünftigen Abiturient/-innen mit dem Schwerpunkt Wirtschaft. Die Zuhörer erfuhren dabei auch von den Herausforderungen einer sich zunehmend internationalisierenden Wirtschaft, von der Möglichkeit und Notwendigkeit, neue Tätigkeitsfelder zu „er“finden, von den Erfolgen des Ehrgeizes etwa im asiatischen Raum, aber auch den Chancen deutscher Innovationsfreude. Annette Greilich, Schulleiterin der FFS, verwies in diesem Zusammenhang auf die Möglichkeit, durch den Besuch einer Chinesisch-AG ab dem kommenden Schuljahr erste Kontakte mit der Partnerschule in Wenzhou, China aufzunehmen. Kontakte, Praktika vor allem auch in exotischen Ländern seien Zeugnis besonderer Offenheit, Flexibilität und Mobilität und damit Türöffner für den Einstieg in innovative Unternehmungen, unterstrich die Wirtschaftsexpertin.

Am Ende des Vormittags dankte die Schulleitung den anwesenden Vertreter/-innen des Handelsblatts, vor allem Katja Stricker, und Susanne Hüttemann sowie ihrer Mitarbeiterin Sonja Flügel für die außergewöhnliche Chance eines solchen Gesprächs. Die Klassensprecher der 11G4 und deren Klassenlehrerin Nadine Schneppensiefen übernahmen stellvertretend für die gesamte Gruppe die Gewinnerurkunde des Handelsblatts.

Weitere Informationen zu dem Gespräch finden sich unter „Presse“.




SV beschließt Neugestaltung Aufenthaltsraum Haus C

Nachdem die Schülervertretungen von FFS und MWS die Neugestaltung ihres gemeinsam genutzten Aufenthaltsraums in Haus C beschlossen hatten, war dank der tatkräftigen Unterstützung durch die Klasse 11H3 schnell ein Anfang gemacht. Bald folgten die Möbel. Für die neue Wohlfühlatmosphäre zeichnet neben den Schülervertretungen beider Schulen vor allem Frau Feistauer verantwortlich, die auch die feierliche Einweihung am 28. Februar federführend in die Hand nahm. Fortan wird der Raum, der hoffentlich lange seinen einladenden Charakter behält, täglich bis 15 Uhr geöffnet sein. Zum Arbeiten, Verweilen und einen Snack zwischendurch unbedingt empfehlenswert! Der benachbarte Kiosk ist montags bis donnerstags bis 13 Uhr und freitags bis 12 Uhr geöffnet.


Der neue Aufenthaltsraum in Haus C


Feierliche Einweihung Schulleiterin Annette Greilich (FFS) und Conny Feistauer (MWS)


Ein zupackendes Team - Klasse 11H3


Aktion "Weihnachten im Schuhkarton"

50 Päckchen für bedürftige Kinder
Friedrich-Feld-Schüler packen Schuhkartons mit Spielen, Kleidung, Schulmaterialien und Süßigkeiten

Teilen und einen Teil für Kinder abgeben, die zu Weihnachten sicherlich keine Geschenke bekommen. Unter diesem Motto haben sich Schulklassen zusammengetan und im Rahmen der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ Päckchen für bedürftige Kinder im Ausland gepackt. Bei dieser Aktion sind in diesem Jahr 50 Pakete zusammengekommen.

Die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ der Internationalen Hilfsorganisation „Samaritan´s Purse“ läuft bereits einige Jahre sehr erfolgreich.

Die teilnehmenden Klassen aus allen Schulformen haben zunächst überlegt, ob sie einen Schuhkarton für ein Mädchen oder einen Jungen packen wollen, und dann entschieden, welchen Alters das beschenkte Kind sein soll. Danach wurde verteilt, wer welches kleine Geschenk besorgt. Sehr unterschiedliche Dinge wurden gekauft, z.B. Zahnbürsten und weitere Hygieneartikel, Spielzeug, Mal- und Schulsachen, Süßigkeiten und Bekleidungsstücke. Liebevoll wurden die Schuhkartons in weihnachtliches Papier verpackt. Zudem haben die Klassen mit Unterstützung ihrer Lehrerinnen und Lehrer das Porto für die Transportkosten gesammelt. Eine Weihnachtskarte und ein Bild der Klasse wurden auch noch in den Karton gelegt.

Insgesamt konnten so 50 Päckchen an den Stadtschülerrat der Stadt Gießen überreicht werden, der sich in diesem Jahr erstmals um das Einsammeln und die Übergabe an die Sammelstellen der Organisation kümmert.

Jetzt können sich zu Weihnachten Kinder in den unterschiedlichen Zielländern über ihre Geschenke aus dem Schuhkartons freuen.

Barbara Rustige
14.11.2011



11K1 sammelt für "Schulen für Afrika"

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Kunst rund um Gießen


Zum Ende des Schuljahres haben sich die beiden Klassen 10 der Kaufmännischen Berufsfachschule im Rahmen der besonderen Unterrichtsveranstaltungen künstlerisch betätigt. Arbeitsauftrag war: Jeweils zu zweit ein Bild auf einer ca. 1 qm großen Leinwand zum Thema "Gießen" entwerfen. Die erfolgreichsten Arbeiten zieren im kommenden Schuljahr die Flure der FFS.


Paddeltour auf der Lahn


Teamfähigkeit und Klassengemeinschaft standen im Vordergrund der Paddeltour auf der Lahn der Klasse 12G2 mit ihrer Klassenleiterin Frau Rustige.
Geleitet wurde die Paddeltour von Herrn Harry Jungk, Vorstandsvorsitzender des Ski- und Kanuclubs Gießen.
Nach einer Einweisung in die Paddeltechnik durften sich die Schülerinnen und Schüler die Boote selbst wählen. Neben Zweier- und Dreier-Kanadiern entschied sich eine Gruppe für einen Siebener.
Einige Schüler hatten die Paddeltechnik sofort „raus“ und kamen mit dem Boot gut voran. Andere taten sich ein bisschen schwer und mussten das eine oder andere Mal „Freundschaft“ mit dem Gebüsch und den Bäumen an Land schließen.


Podiumsdiskussion des Englisch-LK 13

Am 6. Mai 2010 veranstaltete der Englisch Leistungskurs 13 von Frau Gotsch eine "Panel Discussion“ im Rahmen der Unterrichtseinheit "Globalisierung“. Diskutiert wurden die Themen "Can we be globally responsible consumers when purchasing food?“ und "Can we be globally responsible consumers when buying clothes and shoes?“.

Nach den Abiturprüfungen war zunächst einfach kein Elan mehr vorhanden. Doch das änderte sich allmählich, als wir begannen, über die Hauptprobleme von Globalisierung zu reden - die Verschmutzung der Umwelt und den Klimawandel. Wir diskutierten über Fotos, die den Klimawandel und Umweltkatastrophen darstellten, lasen Texte und schauten uns Al Gores Film "An Inconvenient Truth“ an.
Nachdem wir mit Hintergrundinformation gefüttert waren, wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt; eine beschäftigte sich mit dem Thema Nahrung, die andere mit der Kleidung. Und nun fing es an, richtig interessant zu werden. Jeder bekam eine Rolle zugeteilt. So wurde aus einer klassischen Podiumsdiskussion eine Art Talkshow. Niemand musste eine Rede schreiben, in der er nur Pro und Contra auflistete. Wir versetzten uns in unterschiedliche Rollen hinein. Es gab Umweltaktivisten, Wirtschaftswissenschaftler, Personen, die multinationale Unternehmen vertraten, Personen, die Arbeitnehmer vertraten, einen Gastronom, einen Arzt und zwei Moderatoren, die zwei Diskussionsrunden leiteten.
Unsere eigenen Meinungen stellten wir komplett zurück, denn wir mussten so handeln, wie es unsere Rollen verlangten. Dank des Internets gab es genügend Informationen für uns.
Nachdem dann alle ausreichend Einblick hatten, musste sich der "Presenter“ Übersicht verschaffen und Fragen für die einzelnen Berufsgruppen entwickeln. Und auch deren Wissen musste auf einen Nenner gebracht werden.

Nach mehreren Wochen Vorbereitung kam der große Tag des öffentlichen Auftritts. Dabei waren nicht nur unser Wissen zu den einzelnen Themen gefragt, sondern auch unsere Englischkenntnisse. Was das Ganze noch schwieriger machte, war die Tatsache, dass fast alle Schüler der Jahrgangsstufe 13 anwesend waren. Die Beteiligten mussten irgendwie Herr über ihre Nerven werden.

Abschließend ist zu sagen, dass die Unterrichtseinheit eine der interessanteren war, denn wir fingen an uns Gedanken darüber zu machen, ob unser Konsumverhalten überhaupt ethisch vertretbar ist. Wir wurden darauf aufmerksam, wie skrupellos manche multinationale Unternehmen handeln und gerade die Ärmsten der Ärmsten schlecht behandeln, damit wir günstige Kleidung kaufen können, oder wie Fast-Food-Ketten einen Wirtschaftszweig kaputtmachen können. Des Weiteren lernten wir uns in verschiedene Personen und ihre Bedürfnisse hineinzuversetzen und dass die Medaille doch zwei Seiten hat. Natürlich konnten wir auch Freunden, Mitschülern und Lehrern unsere Englischkünste zeigen.

Rabea Bogen


Schüler bauen PCs für Jugendwerkstatt

Im Rahmen einer Examensarbeit von Studienreferendar Martin Haslauer bauen die Schülerinnen und Schüler der 11i1 und 11i2 der Höheren Berufsfachschule für Informationsverarbeitung aus Hardware-Altteilen PCs für die Jugendwerkstatt Gießen. Die Jugendwerkstatt Gießen ist ein gemeinnütziger Ausbildungs- und Qualifizierungsträger der evangelischen Kirche und Mitglied im Diakonischen Werk.

Bei der Beschaffung der Hardware kooperiert die Friedrich-Feld-Schule mit der Liebigschule (Lio) aus Gießen. Die Lio kann dabei mit PC-Altteilen helfen, die dort nicht mehr benötigt werden.

Neben den PCs für die Jugendwerkstatt entsteht noch ein PC-Labor, in dem Hardwarekomponenten getestet werden, und ein Schülerinformationssystem, das nach Einrichtung durch die SV der FFS gepflegt wird.



großes Foto: Schülerinnen und Schüler der 11i1 und 11i2 mit Studienreferendar Martin Haslauer und dem Lio-IT-Beauftragten Herrn Bräuer bei der Übergabe der PC-Altteile



Fotos: Maywald und Haslauer


Am Dienstag, 23. Februar 2010 ist es endlich soweit. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 11i1 und 11i2 präsentierten nach langer Arbeit ihre fertigen PC-Systeme den Kunden und Sponsoren.


Integration erleben

Nicht trocken erlernen, sondern lebendig erfahren: Schüler der DAZ-Klasse von Frau Alavi erleben Deutschunterricht nicht als theorielastigen Frontalunterricht. Begleitet von gleichaltrigen deutschen Mitschülern und Tobias Wessel an der Gitarre erlernen sie unsere Sprache singend. Statt einer Lehrer-Schüler-Zuweisung von 1 zu 20 betreuen ein bis zwei deutsche Schüler einen Sprachanfänger. Der Kontakt unter gleichaltrigen Jugendlichen baut Brücken, die über den reinen Spracherwerb hinausreichen.


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www.ffs-giessen.de

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